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Gaspreisentwicklung

Der Gaspreis ist ein Marktpreis, das heißt er orientiert sich an Preisen anderer Energieträger, zu denen er in Konkurrenz steht. In Hinblick auf den Strommarkt ist es die Steinkohle, bezüglich des Wärmemarktes ist es überwiegend das Heizöl. Bis zum Frühjahr 2000 zahlte der Verbraucher durchschnittlich für eine Leistung etwa 33.540 Kilowattstunden etwa 1000 Euro. Bis auf eine Preissenkung im Jahr 2002 stieg der Gaspreis konstant an, derzeit muss der Verbraucher für die exakt gleiche Leistung, also 33.540 Kilowattstunden, 1700 Euro bezahlen. Eine Preissteigerung um rund 70 Prozent.

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Beim Gaspreis ist der regionalbedingte Unterschied zwischen den einzelnen Energieversorgern relativ hoch. Bei einem direkten Vergleich vom günstigsten und teuersten Energieversorger, erhält der Verbraucher einen enormen Preisunterschied und somit ein großes Sparpotenzial von über 30 Prozent. Verbraucherunfreundlich ist die gesamte Gaspreisentwicklung in Deutschland seit dem Jahr 2005 verlaufen, innerhalb dieses Zeitraums erhöhten einzelne Gasversorger ihre Gaspreise zwischen unglaublichen12 und 38 Prozent. Die Endverbraucherpreise sind um mehr als 1,50 Cent/kWh angestiegen. Die durchschnittlichen Erdgasimporte sind zwischen Mai 2003 und Februar 2007 von 1,30 Cent/kWh auf ungefähr 2, 20 Cent/kWh angestiegen.

Beschaffungskosten für Erdgas sind in den letzten Jahren ebenfalls in die Höhe gegangen. Diese sind im Januar 2006, im Vergleich zu den vergangenen Jahren, um 40 Prozent angestiegen. Die Hochrechnungen für das Jahr 2020 haben ergeben, dass fast 32 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland durch Erdgas gedeckt werden und Erdgas somit zum zweitwichtigsten Energieressource wird.